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Die Erdbestattung ist die traditionelle Form der Beisetzung: Die verstorbene Person wird im Sarg in einem Erdgrab auf dem Friedhof beigesetzt. Über Jahrhunderte war sie in Deutschland die Regel, und auch heute wählen viele Familien diesen Weg, weil er Halt gibt und einen festen Ort der Erinnerung schafft, den Generationen gemeinsam besuchen können.
Nach dem Sterbefall übernimmt der Bestatter die Überführung, die würdevolle Versorgung und die Einbettung in den gewählten Sarg. Parallel kümmert er sich um Sterbeurkunden, Abmeldungen und die Terminabstimmung mit der Friedhofsverwaltung. Die Familie entscheidet über die Grabart: Das Reihengrab wird der Reihe nach vergeben und ist die günstigere Wahl, das Wahlgrab bietet freie Lage, individuelle Größe und verlängerbare Nutzungszeiten, etwa als Familiengrab. Nach der Trauerfeier in der Kapelle oder am Grab erfolgt die Beisetzung innerhalb der gesetzlichen Bestattungsfrist des jeweiligen Bundeslandes.
Die Erdbestattung ist meist die kostenintensivste Bestattungsform. Sarg, Grabnutzungsrecht, Grabaushub, Trauerfeier und später das Grabmal summieren sich häufig auf etwa 5.000 bis 13.000 Euro, hinzu kommt die laufende Grabpflege über die gesamte Ruhezeit. Die kommunalen Friedhofsgebühren unterscheiden sich dabei erheblich von Stadt zu Stadt. Wer die Kosten senken möchte, findet in der Feuerbestattung mit Urnengrab eine deutlich preiswertere Alternative.
Die Erdbestattung passt zu Familien, denen ein eigenes Grab als dauerhafter Gedenkort wichtig ist, und zu Menschen, die sich einen traditionellen, oft auch religiös geprägten Abschied wünschen. Wer keine Grabpflege übernehmen kann oder möchte, sollte Alternativen prüfen: von der Baumbestattung im Bestattungswald bis zur stillen anonymen Bestattung.
Das regelt das Landesrecht, üblich sind wenige Tage bis etwa zehn Tage nach dem Tod. Der Bestatter stimmt den Termin ab und beantragt bei Bedarf eine Verlängerung.
Die Ruhezeit beträgt je nach Friedhofsordnung meist 20 bis 30 Jahre. Bei Wahlgräbern kann das Nutzungsrecht verlängert werden, sodass Familiengrabstätten über Generationen erhalten bleiben.
Ja. In einer Bestattungsvorsorge lassen sich Grabart, Sarg und der Ablauf der Trauerfeier verbindlich festlegen und finanziell absichern.
Friedhofsgebühren und Grabarten unterscheiden sich regional stark. Erfahrene Bestatter beraten Sie zu den Friedhöfen vor Ort, ob bei der Erdbestattung in Köln, der Erdbestattung in Hamburg oder der Erdbestattung in München. Über unsere Stadtseiten vergleichen Sie geprüfte Anbieter in ganz Deutschland.